Stralsunder Wildcats - Volleyball Stralsund

 
VCO Schwerinvs.Stralsunder Wildcats26.10.2018
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Eine Woche nach dem sensationellen Auswärtserfolg beim bis dato ungeschlagenen Ligafavoriten Leverkusen erwarten die Volleyballerinnen der Stralsunder Wildcats am kommenden Samstag, 12.12.2015 das nächste ambitionierte Team um den Staffelsieg in der 2.Bundesliga Nord. Das Team DSHS SnowTrex Köln ist dann in der Diesterweg-Sporthalle zu Gast. Anpfiff ist wie immer um 17:00 Uhr.
“Natürlich ist die Stimmung in der Mannschaft nach dem Sieg in Leverkusen sehr gut” blickt Trainer André Thiel auf eine entspannte Trainingswoche zurück. “Die Mädels haben gesehen, was sie drauf haben. Wenn alles zusammenpasst, können wir jeden Gegner in Bedrängnis bringen und dann entscheiden ein paar Aktionen den Satz und das Spiel.” Der kommende Gegner in der Diesterweg-Halle gehört wiederum zu den Schwergewichten der Liga. Kann der nächste Favorit zu Fall gebracht werden? “Köln ist nach unserem Spiel in Leverkusen gewarnt und wird hoch konzentriert in die Partie gehen. Von daher werden wir auf einen starken und vorbereiteten Gegner treffen” ist sich André Thiel im klaren. “Wir sind gut drauf und müssen wieder 110 Prozent schaffen. Dann wird es spannend bis zum Schluss bleiben. Mit unseren Fans im Rücken ist dann vielleicht auch gegen Köln was zählbares drin”.
Auch wenn Kölns Trainer Dr.Jimmy Czimek die Favoritenrolle vorsorglich den Vorpommern zu schiebt, spricht die Tabelle der 2.Bundesliga Nord doch eine andere klare Sprache. Die Wildkatzen (4 Siege, 15 Punkte, Platz 7) empfangen den aktuellen Tabellendritten zum letzten Spiel der Hinrunde. Die Kölnerinnen konnten bislang 25 Punkte bei 9 Siegen und nur 2 Niederlagen sammeln. Das Team besticht dabei durch seine große Ausgeglichenheit und den großen Kader. So kann das Team jeweils in anderen Aufstellungen in die einzelnen Spiele gehen. Angeführt wird das Team dabei zumeist von der früheren Erstliga-Zuspielerin Pia Weiand, die bislang 5mal zur wertvollsten Spielerin gewählt worden ist. Interessant ist vielleicht die Tatsache, das die Kölnerinnen zuletzt 2 Doppelspieltage zu bestreiten hatten und dabei jeweils 1 Sieg und 1 Niederlage verbuchen konnten. So gibt vielleicht das Gastspiel der Kölnerinnen am Freitag in Schwerin schon einen kleinen Fingerzeig auf das Spiel in Stralsund. Bei allen freundschaftlichen Verbindungen nach Schwerin möge der Sieg dann bitte dort eingefahren werden...
In der letzten Saison gab es bei den Aufeinandertreffen jeweils Heimsiege, wobei die Wildkatzen in ihrer “Diesterweg-Hölle” mit 3:0 überzeugten. Die “Hölle” ist wieder angeheizt, der nächste Favorit soll fallen. DS

Mit dem Sieg gegen Bremen im Rücken, die positiven Erinnerungen an den letztjährigen Erfolg im Gepäck und geringem Erfolgsdruck machte sich das Team der Stralsunder Wildcats auf den Weg zum ungeschlagenen Staffelprimus. Die ungestörte Anreise ermöglichte noch eine größere Kaffeepause in einer entspannten Atmosphäre. Auf dem Feld legte dann Leverkusen wie die Feuerwehr los.

Trainer Andrè Thiel sah seine Mannschaft dann etwas zu entspannt und nahm nach nur wenigen Punkten ( 1: 5 )die erste Auszeit, um noch einige Anweisungen zu erteilen. Diese wurden dann auch zielstrebig umgesetzt. Der Vorsprung verringerte sich stets und Mitte des Satzes kam es zum Punktausgleich. Wesentlich dafür waren druckvolle Aufschläge und eine starke Abwehrarbeit. Der weitere Satzverlauf war nichts für schwache Nerven. Wechselnde Führungen mit geringen Punktabständen und mehrere Möglichkeiten die Führung auszubauen blieben ungenutzt. Nach mehreren Satzbällen hatten die Stralsunderinnen das bessere Ende für sich ( 26 : 24 ).


Foto: Wildcats


Angetrieben von den Zuschauern gelang Leverkusen auch der bessere Start in den zweiten Satz. Nur hier erfolgte aus dem Team heraus die Reaktion und so konnte nach der ersten technische Auszeit eine Führung erspielt und erkämpft werden. Neben Tugenden des ersten Satzes gewann auch der Block an Stabilität und die Angriffe wurden nicht nur mit Wucht, häufig auch mit viel Übersicht abgeschlossen. Das Satzende war dann wegen des Vorsprungs etwas weniger aufregend ( 25 : 19 ).

Die Zuschauer in der Halle wurden zunehmend ruhiger und waren erstaunt. „ Diese Mannschaft kann in der Tabelle gar nicht so weit unten stehen“ und „ da fällt kein Ball auf den Boden“ waren nur einige Kommentare in den Satzpausen. Auch wenn der Beginn des dritten Satz den vorherigen glich, spürten alle in der Halle den unbedingten Willen der Wildcats, nun auch das ganze Spiel nach  Hause bringe zu wollen. Und Leverkusen hatte keine Lösungen, Spielerwechsel blieben wirkungslos. Im weiteren Verlauf des Satzes konnte sich keine Mannschaft absetzen, Leverkusen gab sich nie auf, die Stralsunderinnen errangen aber kampf- und spielstark und mit viel Leidenschaft die notwendigen Punkte zum Satz- und Spielgewinn ( 25 :23 ).

Die Freude bei allen Beteiligten war riesengroß. Andè Thiel als Trainer schätzte nach dem Spiel ein : „ Wir haben nichts außergewöhnliches gemacht , aber vieles sehr gut“. Als wertvollste Spielerin wurde Lisa Moos geehrt.

(ST)

Nachdem die Volleyballerinnen der Stralsunder Wildcats am letzten Wochenende ein Erfolgserlebnis feiern konnten, wird es am kommenden Samstag, 05.12.2015 ungleich schwerer. Ab 19:30 Uhr sind die Wildkatzen beim Ligafavoriten TSV Bayer 04 Leverkusen gefordert. Gespielt wird in der Sporthalle Ophoven.

“Es war wichtig, dass wir nach langer Zeit mal wieder einen Sieg einfahren konnten” blickt Trainer André Thiel auf das vergangene Spiel gegen Bremen zurück. Natürlich hat er sein Team aber auch schon auf die kommende Partie eingestellt: “Der Sieg gibt ein bischen Selbstbewusstsein zurück. In Leverkusen erwartet uns aber ein Gegner von einem anderen Format. Für mich ist Bayer der Ligafavorit in dieser Saison, da sie sich sehr gut verstärkt haben und sehr ausgeglichen sind. Trotzdem möchte ich, dass wir mutig agieren und unsere Chancen nutzen.”

Mutig agieren, dies könnte der Schlüssel für eine Überraschung beim großen Favoriten sein. Das Team von Trainer Zhong Yu Zhou ist bislang noch ungeschlagen in der Liga, wobei bei den 8 Siegen bereits schon 6 Auswärtssiege eingefahren werden konnten. Neben der Maximal-Punktzahl 24 steht auch ein glänzendes Satzverhältnis von 24:3 für das Bayer-Team im Tableau. Die einzigen beiden Heimspiele wurden klar mit 3:0 gewonnen, zuletzt gab es auch noch ein 3:0 Auswärtssieg beim Mitfavoriten Köln. Mit Anna Hoja und Anisa Sarac sind zwei Spielerinnen vom Erstligisten Hamburg an den Rhein gewechselt. Cinja Tillmann wechselte von Münster zum Bayer-Team. Speerwurf-Weltmeisterin Katharina Molitor gehört weiterhin zum Team, wie auch die erfolgreichen Beachvolleyballerinnen Teresa Mersmann und Isabel Schneider. “Selbst wenn Bayer ohne diese Spielerinnen antreten würden, wären sie noch der Favorit in diesem Spiel, denn sie sind insgesamt sehr stark und ausgeglichen” weis André Thiel nicht nur um die individuellen Stärken beim Gegner. Zudem ist der TSV Bayer 04 Leverkusen auch der einzige Verein der 2.Bundesliga Nord, der an der Vorlizenzierung zur 1.Bundesliga teilnimmt und damit höhere Ambitionen hägt.

Trotzdem wollen die Wildcats in diesem Spiel natürlich etwas zählbares mit an den Sund zurückbringen. Mut machen da die Ergebnisse des letzten Jahres, als in der heimischen Diesterweg-Sporthalle nur knapp mit 2:3 verloren wurde. In der Rückrunde gab es dann in Leverkusen die große Überraschung mit einem 3:2-Auswärtssieg beim großen Favoriten. Damals nutzten die Wildkatzen mutig und frech die sich bietenden Chancen. Vielleicht ist ja wieder eine ähnliche Überraschung möglich. DS

Stralsunder Volleyballerinnen beenden Negativ-Serie mit 3:1-Heimerfolg gegen den TV Eiche Horn Bremen.
Stralsund.
 
Die Erleichterung stand VC-Trainer André Thiel buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Nach zuletzt sieben erfolglosen Spielen konnten seine Mädels am Samstag in der 2. Bundesliga Nord endlich wieder einen Sieg einfahren. „Das wichtigste ist, dass wir es geschafft haben, drei Punkte zu holen. Auch wenn es sicher nicht unser bestes Spiel war“, sagte der Coach nach dem Spiel.
Die Partie hatte dennoch Klasse, auch wenn es beiden Mannschaften anzumerken war, unter welchem Druck sie standen. Die Gäste aus Bremen, Aufsteiger und Tabellenletzter der Liga, warten seit Saisonbeginn auf ihren ersten Sieg und die Sundstädterinnen sind nach verheißungsvollem Start in die Saison inzwischen auf den 10. Platz durchgereicht worden.
Der erste Satz begann mit Aufschlag der Gäste. Die beim 3:2 erst- und auch letztmalig in diesem Durchgang führten. Anschließend spielten sich die Wildcats in einen kleinen Rausch, ließen dem Gegner kaum noch Entfaltungsmöglichkeiten. Vom 8:5 setzte sich die Thiel-Truppe vorentscheidend bis auf 14:5 ab. Hierbei hatten die Aufschläge von Madleen Piest großen Anteil. Bremen offenbarte große Schwächen in der Ballannahme, stellte die Gäste vor scheinbar unlösbare Aufgaben, an einen vernünftigen Spielaufbau war nicht zu denken. Dem TV gelang zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik, aber den vierten Satzball verwertete der VC zum 25:18-Satzgewinn.
Ganz so rosig lief der zweite Abschnitt nicht. Im Gegenteil. Nach nur acht Minuten, und einem 3:10-Rückstand, nahm André Thiel bereits seine zweite Auszeit. Zunächst ohne Erfolg. Beim 3:12 schien der Satz verloren. Doch was dann passierte, begeisterte die gut 250 Fans in der Diesterweg-Halle. Punkt um Punkt holten die Gastgeberinnen auf, waren beim 12:15 wieder dran. Eine Aufschlagserie, präzise und wuchtig geschlagen von Josefine Antrack, bedeutete kurz darauf den 16:16-Ausgleich. Eine Energieleistung. Und die wurde belohnt: Den zweiten Satz gewannen die Wildcats am Ende noch deutlich mit 25:19.
Bis zum 8:8 verlief der dritte Durchgang ausgeglichen. Dann allerdings hatten die Bremer Damen einen Lauf. Während den VC-Mädels nichts mehr gelang, zogen die Gäste bis auf 16:8 davon. Eine erneute Wende, wie im Satz zuvor, gelang den Wildcats nicht. Mit 16:25 ging der Satz deutlich verloren. „Im dritten Satz hat Bremen risikovoller aufgeschlagen, wir haben ein wenig nachgelassen, waren weniger aggressiv“, resümierte Trainer Thiel. Dem ein oder anderen Fan schwante zu diesem Zeitpunkt nichts Gutes. Denn auch im letzten Heimspiel hatte der VC 2:0 geführt, und dann doch noch mit 2:3 verloren.
Den vierten Satz bestimmten dann, sehr zur Freude der Zuschauer, wieder die Stralsunderinnen. Vom 2:2 setzten sich die Wildkatzen über die Stationen 9:4 und 13:6 bis auf 21:11 ab. Den zweiten Matchball nutzte der Heim-Sechser zum klaren 25:16-Satzgewinn, der 3:1-Erfolg war damit perfekt. „Im Endeffekt haben wir verdient gewonnen“, freute sich André Thiel. Zur wertvollsten Spielerin auf Seiten des Siegers wurde Swantje Basan gewählt. Bei den Gästen durfte sich Anne Fasana über diese Ehrung freuen.
Der VC spielte mit: Anne Stuhr, Tara Jenßen, Josefine Antrack, Lisa-Marie Wergin, Swantje Basan, Lisa Moos, Karoline Vogt, Sabrina Dommaschke, Nele Stuhr, Carolin Schmidtke, Madleen Piest und Franziska Gielow.
 
Ina Knodel

Am Samstag, 28.11.2015 gilt es für die Stralsunder Wildcats. Nach 7 Niederlagen in Folge soll in der 2.Bundesliga Nord endlich wieder ein Erfolg eingefahren werden. Der Tabellenzehnte empfängt in der heimischen Diesterweg-Sporthalle den Tabellenletzten TV Eiche Horn Bremen. Anpfiff ist wie immer um 17:00 Uhr.
In Anbetracht der noch ausstehenden schweren Spiele der Hinrunde gegen Leverkusen und Köln ist ein Sieg der Wildkatzen gegen den sieglosen Tabellenletzten schon fast Pflicht, will man nicht wieder mitten in den Kampf gegen den Abstieg geraten. Doch der Aufsteiger aus Bremen wird nicht kampflos die Punkte in Stralsund abliefern. “Bremen hat schon einige gute Spiele in der Liga gezeigt, zuletzt nur knapp mit 2:3 in Köln verloren. Es wird also alles andere als ein einfaches Spiel. Aufgrund unserer Negativserie wird es vielleicht das schwerste Spiel der bisherigen Saison, da wir auch in Drucksituationen cool bleiben müssen” so VC-Trainer André Thiel vor diesem richtungsweisenden Spiel. “Wir müssen uns unser Erfolgserlebnis erarbeiten und verdienen. Dazu müssen alle 110 Prozent geben. Dann bin ich optimistisch hinsichtlich unserer Siegchancen” so der Coach weiter.
Auch für die Gäste um Trainer Gert Stürmer beginnen in Stralsund die entscheidenden Spiele in der 2.Bundesliga Nord. Am Sonntag ist das Team noch bei den Youngstern vom VCO Schwerin zu Gast. Anschließend folgen in der Hinrunde noch die Partien gegen den SCU Emlichheim und gegen den Tabellenvorletzten Sorpesee. In diesen 4 Partien gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte stehen auch die Bremerinnen in der Pflicht Punkte einzufahren, will man nicht wie in der Saison 2012/13 gleich wieder aus der 2.Bundesliga absteigen. Damals gab es übrigens zwei Stralsunder Siege (3:0 in Bremen, 3:1 in Stralsund). Auf beiden Seiten stehen aber nur noch wenige Spielerinnen von damals in den aktuellen Kadern. Auffälligste Spielerin bei den Bremerinnen ist aktuell Zuspielerin Lea Frackmann, die bereits 6 mal zur wertvollsten Spielerin ihres Teams gewählt worden ist.
Für beide Teams ist es also ein ganz wichtiges Spiel. Die Gäste werden ihren ersten Sieg landen wollen, die Wildkatzen wollen in die Erfolgsspur zurück. Wichtig und vielleicht ausschlaggebend wird daher die Unterstützung von den Fans sein, soll der Sieg in Stralsund bleiben. Trainer Thiel hofft daher auch auf zahlreiche Unterstützung. “Für uns ist es ein schweres und wichtiges Spiel. Wir benötigen daher jede Unterstützung in der Halle. Insbesondere in den Phasen, wenn es bei uns nicht läuft, brauchen wir die Unterstützung von den Rängen. Dann gilt es gemeinsam mit den Fans für den Erfolg zu kämpfen.” Samstag gilt es. DS

Gegensätzlicher hätte die Partie am Samstag nicht laufen können. Nach zwei starken Sätzen folgte im Dritten der Einbruch. Sehr zum Leidwesen von Trainer André Thiel und den gut 300 Zuschauern in der Diesterweg-Halle. "Das gehört zum Volleyball, dass so ein Spiel auch mal kippen kann", sagte der Coach. "Dabei haben wir es in den ersten beiden Sätzen gut, clever gemacht", analysierte Thiel.

In der Tat, zunächst lief es für den Heim-Sechser ganz ordentlich. Vom 9:9 setzten sich die Wildcats auf 14:10 ab. Dabei lieferten sich beide Teams viele lange Ballwechsel, auf beiden Seiten wurde mit vollem Einsatz gekämpft. Der Köpenicker SC kam noch mal auf 16:18 heran, aber das war es dann auch. Eine Aufschlagserie von Swantje Basan brachte den Gastgeber mit 24:16 in Front. Ihren dritten Satzball verwerteten die Wildcats nach gut 20 Minuten zum 25:18.

Etwas holpriger starteten die Stralsunder Damen in den zweiten Abschnitt, liefen anfänglich einem Rückstand hinterher (5:8, 7:13). Doch ab Mitte des zweiten Satzes lief es für die Thiel-Truppe wieder rund. Beim 14:14 war der Satz wieder offen, beim 20:16 fast schon entschieden. Das ließen sich die Sund-Mädels nun auch nicht mehr nehmen, und konnten den zweiten Durchgang nach 27 Minuten mit 25:19 für sich entscheiden.
Im dritten Satz kippte dann das Spiel. "Vielleicht waren die ersten beiden Sätze einfach ein wenig zu leicht", überlegte André Thiel. Nach dem 8:8 nahm das Unheil seinen Lauf. Beim Stand von 9:13 nahm der Coach eine Auszeit. Das 18:21 bedeutete den letzten Hoffnungsschimmer. Mit 25:18 gewannen die Gäste den dritten Satz dann deutlich.

"Leider haben wir es im vierten Satz nicht geschafft, das Spiel noch zu drehen", ärgerte sich Thiel. Bis zum 11:13 waren seine Mädels aber noch in Reichweite, ehe sie den Gast ziehen lassen mussten. Da klappten dann nicht einmal mehr die einfachsten Dinge, die VC-Damen waren völlig von der Rolle. Mit 14:25 ging der vierte Satz verloren.

Im entscheidenden fünften Satz waren die Messen schon früh gesungen. Spätestens beim 5:10 war die Vorentscheidung gefallen. Ihren ersten Matchball nutzte der Köpenicker SC II nach nicht einmal 13 Minuten zum 15:7-Satz- und damit 3:2-Matchgewinn.

Ina Knodel (Ostsee-Zeitung)

Vor einer ganz kniffligen Aufgabe stehen am kommenden Wochenende die Volleyballerinnen der Stralsunder Wildcats in der 2.Bundesliga Nord. Zunächst empfangen sie am Samstag, 14.11.2015 die punktgleiche Mannschaft des Köpenicker SC, bevor am Sonntag, 15.11.2015 dann noch das MV-Derby gegen die Youngster vom VC Olympia Schwerin auf dem Spielplan steht. Das Spiel gegen Köpenick beginnt um 17:00 Uhr in der Stralsunder Diesterweg-Sporthalle. Das Spiel am Sonntag steigt dann um 15:00 Uhr in der Palmberg-Arena in Schwerin.


Nach 4 Niederlagen in Folge wollen die Wildkatzen am Wochenende diese Negativserie beenden und endlich wieder einen Sieg feiern. Das Team von André Thiel ist sich aber über die Schwere dieses Unterfangens bewusst. „Beide Teams haben schon sehr ordentliche Ergebnisse mit jeweils 2 Siegen in dieser Saison abgeliefert. Wenn wir eine Chance haben wollen, müssen wir daher in beiden Spielen unsere Bestleistung abliefern. Ich hoffe dabei auch wieder auf die Unterstützung unseres Fans, denn dies kitzelt immer noch ein paar Prozente mehr Leistung bei den Mädels heraus. Und diese werden wir brauchen“ so der Stralsunder Coach.


Die Bundesliga-Reserve des Köpenicker SC hat neben dem Spielrecht auch die Mannschaft des TSV Rudow Berlin übernommen. Die Rudower Mädels hatten nach der letzten Saison fieberhaft nach einem neuen Verein gesucht, um weiterhin in der 2.Bundesliga spielen zu können. Der TSV Rudow hatte aus Kostengründen sich aus der 2.Bundesliga verabschiedet. In letzter Minute hat das Team mit dem Köpenicker SC einen neuen Verein gefunden. Unter neuem Namen geht das erfahrene und vor allem abwehrstarke Team aus der Hauptstadt nun wieder in der 2.Bundesliga auf Punktejagd. Im Team von Trainer Florian Völker sind mit Linda Bröske, Lisa-Sophie Kotzan und Jessica Dohmen auch einige junge Talente der Köpenicker Volleyballschmiede neu integriert worden, dass bereits mit Satzgewinnen gegen Borken, Oythe und Leverkusen aufhorchen lies. Oftmals erst im fünften Satz konnte dieses Team in der Vergangenheit niedergerungen werden und daher sind die Wildkatzen auch wieder auf ein langes, intensives Spiel eingestellt. Jede Unterstützung von der Zuschauertribüne wird daher gebraucht. So hoffen die Verantwortlichen wieder auf eine volle Diesterweg-Hölle.


Mindestens genauso schwierig wird auch das Spiel am Sonntag in Schwerin. Die Youngster vom VCO sind in den MV-Derby's immer besonders motiviert und konnten in der letzten Saison beide Spiele für sich entscheiden. Dies soll trotz der Belastung am Samstag diesmal anders werden, damit die Wildcats weitere Punkte gegen den Abstieg sammeln können. DS

75 Minuten brauchte der zehnfache deutsche Meister Schweriner SC gestern Abend im Volleyballpokal-Achtelfinale gegen die Wildcats aus Stralsund, um mit einem 3:0 (25:13, 25:18, 25:19) die nächste Runde klar zu machen.

Allerdings mussten sich die Favoritinnen gegen eine kampfstarke Truppe behaupten. Zwar brauchten die Stralsunderinnen einen Satz, um warm zu werden, doch dann heizte der Zweitligist den SSC-Damen ordentlich ein. Im zweiten Satz hielten die Wildcats das Ergebnis lange offen. Über die Stationen 3:3, 6:6 und 9:9 machten sie Druck und konnten sich beim 12:11 erstmals sogar über eine Führung freuen. Nun waren auch die Fans hellwach. Knapp 500 Volleyballfreunde aus ganz Mecklenburg- Vorpommern verwandelten die Halle in die „Diesterweg-Hölle“, feierten mit dem 1. VC Stralsund jeden Punkt und trieben Swantje Basan und Co. zu tollen Aktionen. Doch erwartungsgemäß spielten die Schwerinerinnen dann konsequent ihre Klasse aus und drehten den Satz zum 25:18-Erfolg.

Im dritten Abschnitt lag erneut eine Überraschung in der Luft: Die Gastgeberinnen vom Strelasund ließen den Gegner nicht davoneilen, sondern kämpften bis zum Umfallen - und wurden beim 13:12 mit der Führung belohnt. Und die gaben die Mädels von Trainer Andre Thiel erstmal nicht mehr aus der Hand. Trickreich und mit großem Einsatz hatten sie bis zum 18:15 die Nase vorn. Die Halle stand Kopf. Der SSC brauchte bis zum 19:19, um sich von dem Schock zu erholen. Am Ende setzten sich die Profis aber mit 25:19 durch.

„Wir wussten, was uns in Stralsund erwartet: eine kampfstarke Truppe, die sich über das Spiel des Jahres freut. Für uns ging‘s um den Einzug in die nächste Runde. Wir konnten nur verlieren, deshalb mussten wir zum Schluss auch noch mal aus der Ersten einwechseln“, so SSC-Trainer Felix Koslowski nach dem hart erarbeiten Sieg. Die Stralsunderinnen feierten trotz des Ausscheidens mit den Fans.

„Ich bin zufrieden. Wir haben mutig gespielt, alle standen mal auf der Platte, um das Spiel des Jahres zu genießen“, so VC-Coach Thiel.

Ines Sommer (Ostsee-Zeitung)

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